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Biographie

Sigi Kulterer, geboren 1955 in Lienz (Osttirol), wohnhaft in St Nikolai bei Ruden (Kärnten) ist freischaffender Künstler und Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs.

Ausbildung:
- Gymnasium Spittal/Drau
- 1979-1981 Studium an der Kunstakademie Wien
- 1984 Internationale Sommerakademie Salzburg
- 1990-1991 Weitere Ausbildung an der HGK Zürich

Ich bin freischaffender Künstler, Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs und Mitglied des Salzburger Kunstvereins. Im Mittelpunkt meiner Arbeiten stehen in erster Linie existenzialistische Fragen, wie die menschliche Daseinsbewältigung und das zunehmende Konfliktpotenzial mit der Umwelt, welche ich in meinen umfangreichen Werken zu versinnbildlichen versuche.

Als Dozent unterrichtete Kulterer u. a. in Frankreich an der „ArdécheAcadémie“ in Banne, im Seminarzentum „les Blancards“ in Laurac-en-Vivarais und an der Sommerakademie in Moosburg. Für seine Tätigkeit an der „Art- und Design-Academy“ in Kairo wurde er im Jahre 2009 sogar vom ägyptischen Kulturminister persönlich ausgezeichnet.Weiters veranstaltete Kulterer viele unterschiedliche Kreativworkshops, leitete Schulprojekte und Studienreisen.

Preise, Würdigungen und Auszeichnungen (Auswahl):
Biennale Barcelona 2017 „Franzisco Goya Award“
„The best modern and contemporary artists 2016“,Palais Sternberg, Wien
„Segnalati-Award“ Casteldell’Ovo, Neapel,
„Shakespeare in Art-Award“,Triennale Verona
International Award „Colosseo“, Palazzo Brancaccio, Roma
„Artistic Career Award-Canaletto Preis“,Venedig 2015
„Biennale Milano“, Preisträger 2015
1.Preis auf der Biennale Hamburg, 2014
Preisträger auf der Internationalen Ex-Tempore,Piran, Slowenien 2014
Preisträger „Dario Mulitsch“ in Gorizia, Italien 2012
Auszeichnung Abano le Terme dell’arte, Italien 2011
Auszeichnung vom ägyptischen Kulturminister 2009
Preisträger auf dem internationalenPlain-Air-Symposium in Zazriva, Slowakei 2008


"Ich hoffe, dass mein künstlerisches Schaffen und Aufzeigen der Umweltproblematik einen kleinen Beitrag für mehr Achtung und Respekt für unsere einzigartige und wunderschöne Erde leistet."

Ihr Sigi Kulterer


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Sigi Kulterer – aus der Feder von Dr. Elena Gollini (Kunstkritikerin Mailand)


Hinsichtlich der geschichtlichen Entwicklung der Umweltbewegung präsentieren sich die wechselseitigen Beziehungen zwischen Künstlern und Umwelt in vielen Interaktionen. Heute zeichnet sich ein sehr komplexer Umweltgedanke ab, aktualisiert durch die Verschärfung der Umwelt- und Sozialverhältnisse und durch die Entwicklung der sozialen, gesellschaftlichen, ethischen und politischen Diskussionen. Auch die philosophisch-kulturelle Diskussion hat sich immer stärker in Richtung eines zentralen und neuralgischen Knotens in Verbindung mit der Umwelt entwickelt. Die zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung genießt eine substanzielle programmatische und sprachliche Freiheit, die den Prozess der Auseinandersetzung von der Verwendung von einheitlichen und standardisierten Stilen und Ausdrucksformen befreit. Die experimentelle Berufung, die engagierte Künstler im Bereich von Umweltbewusstsein und Umweltverantwortung treu verfolgen, verlangt ein konsequentes Suchen nach neuen Ausdrucks- und Kommunikationsformen. Diese gemäß einer avantgardistischen Erneuerungstradition typische Suche nach dem „Neuen“, wandelt sich progressiv in eine zutiefst bekümmerte Suche nach neuen Ausdrucksformen. Dieser Strömung ist der Künstler Sigi Kulterer zuzuordnen. Mit seiner interessanten Produktion erreicht er eine gut konsolidierte künstlerische Reife und zeigt eine Begabung dafür, Sprachrohr für wichtige soziale Themen und kollektiven Genuss zu sein. Er ist ein überzeugter Promoter von Botschaften und Inhalten, die mit Umwelt- und Ökologiefragen im Zusammenhang stehen, aber auch für die schwierige und oftmals konfliktreiche Beziehung zwischen Mensch und seinen direkten Umständen, welche eine generelle und bedrohende Zerstörung des Habitats produziert, worauf man auf dem gesamten Planet Erde eine Antwort sucht.

Die überlappenden Auftragungen von Farbe und Farbnuancen werden zu thematischen Schichten in Verknüpfung mit abstrakter und informeller Matrix. Sie stellen symbolisch die Erinnerungen und Aktionen dar, in dem der kreative Augenblick aus den verborgenen Tiefen des Egos einen Mix aus Vermischung von Erlebten, Erfahrungen, Gefühlen hervorruft, indem sie unter die „Haut“ des Gemäldes gedrückt werden, um sie dann auftauchen und an die Oberfläche kommen zu lassen, fast wie fantastische und himmlische Visionen. Aus dem Spiel von raffinierten und eleganten Farbhinweisen und bewusst gesetzten Tonmischungen entstehen multiformale Schichten, die metaphorisch gesprochen die abwechslungsreichen Schichten der sozialen Kontakte, kanalisiert in Erscheinungen, Ästhetik, Anhäufung und Kommerzialisierung von Gedanken, darstellen. Mit seiner Kunst möchte Kulterer das öffentliche Bewusstsein anspornen, anregen und aufrütteln, indem er eine Anregung konstruktiver Evolution bietet. Sein Beitrag ist nicht flüchtig, sondern gut greifbar und findet mittels seiner Malkunst auf Leinwand die Essenz und die Substanz für das, was für immer in den Tiefen der Seele der Welt bleibt und nicht weggekehrt und zerstört werden kann, sondern gerettet, beschützt, bewacht und als kostbares Geschenk geschätzt wird. Der Künstler zeigt uns einen virtuellen Weg, fast eine Art „geheimen Durchgang“, den wir bewussten einschlagen und durchlaufen können. Mit der Formel der „Anamnese“ führt er uns zur Analyse und zur Rückgewinnung des „Ursprungs der ursprünglichen archaischen Wurzeln, die uns eigen sind und die die Fundamente der Welt darstellen, und die Materie in ihrer Pluralität und ihrem vielseitigen Ausdrucksvermögen entdecken“.

ie Erinnerungen scheinen einen zwingenden Bedarf nach Kommunikation einzuschließen, damit der Betrachter auf aktive und durchdringende Art und Weise beteiligt wird. Die Farben werden nicht nur zu „konkreten Fakten und ziehendes Ausmaß“, sondern zu abstrakten linguistischen Mitteln, die die Variabilität der natürlichen Daten auf unterschiedliche Ebenen und Stufen übertragen. So wird die Übertragung vom Zeichen eines konventionellen Kodex‘ zu einer Interpretation von komplexer experimenteller Dichte entworfen. Die Leinwand wird zum Spiegel, der die Seelenzustände reflektiert, auf denen die Darstellung des Fragilen, des Unaussprechlichen zu finden sind und dem der Wunsch nach geleiteter Analyse zu entnehmen ist, mit dem Ziel, dem einheitlichen Gemeinschaftssinn, dem braven Zwang des Pinselstriches und der einseitigen und stereotypen Bedeutung der Kommunikation zu entfliehen, um einen uneingeschränkten befreienden Akt des Malens zu offenbaren. Die häufige Verwendung der Farbe Blau und seiner Abstufungen ist rückführbar auf die Worte von Vasilij Kandinskij, der sagt: „Je tiefer das blau wird, desto mehr ruft es den Menschen in das Unendliche, weckt in ihm die Sehnsucht nach Reinem und schließlich Übersinnlichem.“.


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